Die Geschichte von Roulette

Roulette zählt mittlerweile als eines der bekanntesten und beliebtesten Glücksspiele der Welt. Sowohl landbasierte Casinos als auch modernen Online Casinos bieten ihren Besuchern Roulette an. Mittlerweile gibt es verschiedene Variationen des Spiels, welche den Spielern etwas Abwechslung und noch mehr Nervenkitzel bieten. In diesem Bericht möchte ich Ihnen gerne die Geschichte von Roulette und die Weiterentwicklung des Spiels näherbringen.

Geschichte und Hintergrund des Rouletts

Man geht davon aus, dass Roulette seinen Ursprung in Italien hatte und aus dem Glücksrad entsprang. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde Roulette bekannter in Frankreich und entwickelte sich weiter, dort durfte es allerdings nur in Spielhäusern gespielt werden, wo auch die Glücksspiele ‘Rot und Schwarz’, oder ’30 und 40′ beliebt waren. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Glücksspiele und Spielbanken immer bedeutsamer in Deutschland, wo erstmals in den 1830er Jahren Roulette angeboten wurde. Zu der Zeit entstand auch eine neue Regel; der Mathematiker Francois Blanc entschied sich dazu die Doppelnull aus dem Spiel zu nehmen, um den Hausvorteil zu verringern und dadurch mehr Kunden anlocken zu können. Er wollte der Konkurrenz voraus sein, nach einiger Zeit machten es die restlichen Spielbanken ihm jedoch nach und verzichteten auch auf die Doppelnull. Wobei sie in amerikanischen Casinos immer noch üblich ist.
In Deutschland wurden nach der Reichsgründung neue Gesetzte entworfen, die Glücksspiele verbaten, erst in den 1930ern durften Spielbanken wieder in den Betrieb. Als in Deutschland und Frankreich zugleich Glücksspiele verboten waren, blühte es vor allem in Monaco auf, weshalb Blanc diese Gelegenheit nutze um in Monte Carlo eine Spielbank zu eröffnen, wodurch Casinos weltweit immer beliebter wurden, genauso wie das Spiel Roulette.

Variationen von Roulette

Es gibt zum Beispiel das Französische, Europäische und Amerikanische Roulette, auch wenn die Spielregeln größtenteils dieselben sind, gibt es vereinzelt kleine Unterschiede, so wie das zählen der Doppelnull bzw. Double Zero. Beim amerikanischen Roulette wird mit 36 Zahlen, sowie Null und Doppelnull gespielt. Der Hausvorteil liegt hier bei 5,26 %. Beim europäischen Roulette, das weltweit am häufigsten gespielt wird dank besserer Gewinnchancen, gibt es keine Doppelnull und der Hausvorteil liegt bei 2,7 %.
Beim französischen Roulette wird traditionell an einem Doppeltisch gespielt. Es gibt einen langen Tisch, auf dem ein grünes Tuch bespannt ist, auf der linken und rechten Seite befinden sich die Einsatzfelder und in einer speziellen Vertiefung in der Mitte des Tisches ist der Roulettekessel platziert. Um Kosten zu sparen wird heutzutage allerdings oftmals nur an Einfachtischen gespielt, da die nur von vier Croupiers bedient bzw. überwacht werden müssen, statt den regulären acht.

Spielablauf und Regeln

Das wichtigste beim Roulette ist der Roulettekessel und die Einsätze, dabei unterscheidet man zwischen einfach und mehrfach Chancen Wetten. Auf der Roulettescheibe befinden sich 35 Zahlen, abwechselnd in rot und schwarz, und eine grün Null bzw. eine weitere Doppelnull. In den drehbaren Kessel wird eine kleine Kugel eingeworfen, die in eines der Zifferfächern stehen bleiben soll. Landet die Kugel auf Null, verliert der Spieler. Das Ziel des Spiels ist es natürlich richtig zu erraten, auf welcher Ziffer die Kugel landen wird.